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Gerade noch Applaus für die Rose, doch er galt nur einer kurzen Zugabe.
Mit dem Überschwang und der Üppigkeit ist es nun endgültig vorbei, der
Herbst hält Einzug. Aber auch dieser Darsteller spielt eine starke Rolle,
die alle Zuschauer in ihren Bann zieht. Denkt man nur an die Gräser,
Schilf und Stauden die sich jetzt fast konkurrenzlos der Bewunderung
sicher sein können. Die vielen Gehölze, die sich einen bunten Umhang
zulegen, der sich in den schillerndsten Orange- und Rottönen präsentiert.
Besonders der Ahorn und Amberbaum, deren Herbstfärbung weit in den Garten
hinein leuchtet. Aber auch die unzähligen Stauden, die ihre Samenkapseln
auf hohen Stielen wie ein bizarres Kunstwerk über die Beete erheben. Was
für ein aufs Wesentliche reduziertes, harmonisches Gartenbild! Wenn das
Spiel des Herbstes auch nicht so spektakulär ist wie das seiner
Vorgänger, so ist es doch subtiler und zurückhaltender und fordert unser
genaues Hinsehen. Bereiten wir uns auf den letzten Akt auf der Bühne des
Gartenjahres vor und erfreuen uns, so lange es geht.
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